Schwerer Verkehrsunfall auf der A 27

Einsatz-Nummer: 
154-2015
Einsatz-Zeit: 
Donnerstag, 3. Dezember 2015 - 8:21
Einsatzort: 
A27, Richtungsfahrbahn Hannover, kurz vor AS Langwedel
Einsatzart: 
Technische Hilfeleistung

Am Vormittag des 03.12.2015 wurden Kräfte der Ortsfeuerwehr Achim zu einem Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen auf die Autobahn 27 Richtung Hannover alarmiert. Kurz vor der AS Langwedel war es in Folge einer Wanderbaustelle und eines daraus resultierenden Staugeschehens zu einem schweren Auffahrunfall gekommen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr vor Ort stellte sich glücklicherweise heraus, dass sich zwei Schwerverletzte von insgesamt vier verletzten Personen zwar noch in ihren Unfallfahrzeugen befanden, jedoch weder eingequetscht noch eingeklemmt waren. Wenngleich die massiven Schäden an den Unfallfahrzeugen zunächst Schlimmstes vermuten ließen.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallfahrzeuge gegen Feuer und streute die auslaufenden Betriebsstoffe ab. Weiterhin unterstützten die Kräfte bei der Rettung der verletzten Personen. Eine schwerverletzte Person musste anschließend ob des Grades ihrer Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber Christoph Weser der DRF ins Krankenhaus gebracht werden.

Bei einem Unfallfahrzeug wurde zur Überprüfung, ob sich nicht vielleicht doch weitere Personen im Fahrzeug befunden haben, mittels Schere und Spreizer eine Seitentür und ein Vordersitz entfernt.

Für die Zeit der Rettungsmaßnahmen blieb die Autobahn Richtung Hannover voll gesperrt. Anschließend wurde durch die Autobahnpolizei der Seitenstreifen zum einspurigen Passieren der Unfallstelle frei gegeben.

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass durch etwa 99% der im zu der Zeit etwa 5 km langen Rückstau stehenden Verkehrsteilnehmer eine vorbildliche Rettungsgasse gebildet und vor allem gehalten wurde. So konnten die schweren Feuerwehrfahrzeuge zügig bis zur Unfallstelle vorfahren.

Berichterstattung Kreiszeitung

Eingesetzte Kameraden: 
15
Eingesetzte Fahrzeuge: 
Weitere Kräfte: 
Autobahnpolizei Langwedel
Rettungsdienst mit 5 RTW und 2 Notärzten
RTH Christoph Weser
Untere Wasserbehörde
weitere Bilder: