Finger steckt in Rohr fest
Mit dem eher ungewöhnlichen Stichwort "Kind steckt mit Finger in Rohr fest" wurden wir an diesem Mittwoch erneut alarmiert. Und es bestätigte sich vor Ort tatsächlich, dass eine junge Schülerin im Rahmen eines Fußballtores mit dem Finger in einem kleinen Loch festhing. Leider war der Finger bereits so sehr geschwollen, dass keinerlei "Hausfrauen-Mittel" mehr halfen.
So wurde zunächst mittels Multimaster etwas Platz zum Arbeiten geschaffen. Parallel wurden mehrere verschiedene Optionen ausgelotet. Am Ende wurde knapp neben dem Finger mittels Metallbohrer ein kleines Loch gebohrt. Anschließend wurde an der Kante des Alurahmens bis zum gebohrten Loch gesägt und eine "Ecke" entfernt. So konnte das Alu nah am Finger mittels Zange und stetiger Bewegung für die sehr tapfere Patienten schmerzfrei "weich" gemacht werden. Am Ende gab das Material nach und das Mädchen war endlich befreit.
Die zwischenzeitlich an die Einsatzstelle gekommenen Eltern beruhigten während der Maßnahmen ihrer Tochter, die das Ganze sehr gut mitgemacht hat.
Auf einen Transport ins Krankenhaus durch den Rettungsdienst konnte zudem verzichtet werden.
Das Bild der stolzen Kameraden und der noch stolzeren Schülerin (anonymisiert) haben wir nach Rücksprache und Genehmigung der Eltern veröffentlicht

