2009 Krakow am See

Wie jedes Jahr ist die Jugendfeuerwehr auch dieses Jahr in der ersten Ferienwoche der Sommerferien auf ein Zeltlager gefahren. Dieses Jahr war das Ziel der Jugendfeuerwehr Krakow am See in Mecklenburg-Vorpommern.
Der Tag der Abreise war am Samstag, dem 27 Juni gegen 8 Uhr morgens. Die Ankunft auf dem Campingplatz in Krakow  war gegen 13.30 Uhr. Nach der Ankunft halfen alle Tatkräftig mit zuerst das Küchenzelt und das Aufenthaltszelt aufzubauen, wonach sich die Jugendlichen sich den Jurten zuwandten, um diese aufzubauen. Derweilen räumten einige Betreuer das Küchenzelt ein und bereiteten das Abendessen vor.
Nachdem alle Zelte aufgebaut und eingeräumt waren, gab es etwas zu essen. An diesem Abend war etwas geplant, was nicht so viel Aufwand erforderte, da alle kaputt waren durch das Aufbauen, es wurde gegrillt. Während hinter dem Küchenzelt gegrillt wurde stand im Aufenthaltszelt eine Auswahl an mitgebrachten Salaten. Nach der Speisung ging es dann los mit den allabendlichen beisammensitzen. An diesem Abend ‘verschonten‘ uns die Betreuer noch vor den gemeinsamen Spielen, also spielten die Jugendlichen alleine mitgebrachte Spiele. Diesen Abend spielten einige wie auch an darauf folgenden Abenden ‘Spiel des Lebens‘, wobei der ein oder andere sich ziemlich verzockt hatte und am Ende des Spieles mit sehr wenig Geld da saß.                             

Am darauf folgenden Tag, dem Sonntag, wurden die Jugendlichen um 8 Uhr geweckt und durften dann um halb 9 beim Frühstück erscheinen. Danach verteilten sich die Jugendlichen wieder in ihre Zelte. Den restlichen Tag verbrachten die Jugendlichen damit sich mit Fußball oder Volleyball zu spielen, mit schwimmen im am Campingplatz gelegenen See oder mit einfachem rumsitzen und bei allem zu schauen. Zur Mittagszeit wurde dann zum Essen gerufen, wo es Brot, Brötchen mit Auflagen gab. Danach haben sich die Jugendlichen wieder unter sich beschäftigt, bis es dann zum Abendessen ging. Ähnlich wie am vorangegangenen Abend beschäftigten sich die Jugendlichen wieder im Aufenthaltszelt gemeinsam mit Spielen.

Der dritte Tag der Reise verlief ähnlich wie der zweite, außer dass das schwimmen ausgelassen wurde, da es den Jugendlichen dafür ein wenig zu kalt war. Am Abend ging es wieder ins Zelt zum Abendessen, wo es heute Spaghetti Bolognese gab. Nach dem Abendessen wurde gesagt, dass sich die Jugendlichen gegen 8 Uhr wieder am Aufenthaltszelt einfinden sollen, denn an diesem Abend sollte es mit den von den Betreuern organisierten Spielen losgehen. Die Jugendlichen erschienen alle pünktlich zu den Spielen und legten mit den Spielen voller Elan los, wobei das ein oder andere Spiel mehr oder weniger gut ankam, was man dann bei den Endergebnissen merkte.

Der Dienstag sollte ein ruhiger Tag werden, da dieser Tag auch der erste war, der ziemlich warm war und sich keiner übernehmen wollte. Das einzige was die Jugendlichen getan haben an diesem Tag war essen und im See schwimmen gehen. Beim Schwimmen war die Jugendfeuerwehr diesmal mit einer größeren Zahl vertreten, denn alle wollte das schöne Wetter genießen, denn man wusste nicht wie das Wetter an den nächsten Tagen aussehen sollte, denn auf Wetterberichte wollten wir uns nicht ganz verlassen, denn die hatten uns bis jetzt immer im Stich gelassen.

Am Mittwochvormittag begaben sich die Jugendlichen mit ihren Betreuern ins nahe gelegene Schwimmbad. Dort verbrachten wir 4 vergnügungsvolle Stunden, in denen man die Jugendlichen hauptsächlich in der Rutsche fand. Am Nachmittag fuhren die Jugendlichen wieder zurück auf den Campingplatz und gingen dann in gesammelter Mannschaft zum See um sich dort abermals zu erfrischen. Nachdem die Jugendlichen vom See wiederkamen, gab es Pfannkuchen zum Abendessen. Darauf folgte für einige Jugendliche ein Besuch der Feuerwehr Groß Wokern in der Nähe des Campingplatzes. Da diese Jugendlichen zu spät zurückkamen um noch Spiele zu veranstalten, spielten die Jugendlichen zwischen sich wieder einige Spiele.

Unser sechster Tag war der Donnerstag an dem wir uns mal wieder den Tag über ausspannten und an den See gingen um dort ein Weilchen zu schwimmen. Am Abend wurde mal wieder gegrillt und nach dem Abendessen folgten wieder Spiele unter der Leitung der Betreuer. Als diese beendet waren, saßen einige Jugendliche noch beisammen und spielten gemeinsam ein oder zwei Spiele. Zum abendlichen Höhepunkt wurde für die Mädchen in ihrem Zelt die Suche nach einer sich ins Zelt verirrten Maus, was für viel Aufregung und auch Spaß sorgte.

Der Freitag begann ganz ruhig mit dem wecken und dem Frühstück doch so gegen 10 Uhr begaben wir uns auf den Weg zu einem nahe gelegenen Aussichtsturm. Dort angekommen, ziemlich erschöpft durch die Hitze die an diesem Tag herrschte, benutzten einige die Gelegenheit auf den Turm zu gehen, während andere lieber am Boden blieben, um von den in Krakow sehr viel vorkommenden Mücken gestochen zu werden. Nach dem Besuch beim Aussichtsturm stand ein Besuch in einem Naturfreibad, nicht weit von Aussichtsturm entfernt an. Nachdem wir uns hier einige Stunden vergnügt hatten, traten wir den Rückweg zum Zeltplatz an. Als wir wider dort waren gab es auch schon Abendbrot und die allabendlichen Spiele, wonach alle nach und nach ins Bett verschwanden und Kraft für den anstehenden Tag zu ‘tanken‘.

Unser letzter Tag auf dem Zeltplatz begann wie jeder Tag mit dem aufwecken, doch anders als sonst fingen einige nach dem Aufstehen schon mit dem packen ihrer Taschen an. Nach dem Frühstück wurden dann alle Zelte ausgeräumt und die Jugendlichen fingen nach und nach an Zelt für Zelt abzubauen und für den Transport zusammenzulegen. Als alles sicher in den Autos und Anhängern verstaut was, wurde die Toilette noch von einigen besucht und dann hieß es auch schon rein in die Autos und wieder ab nach Hause. Die wieder lange Fahrt verbrachten die Jugendlichen mit schlafen oder Krach machen. Am Feuerwehrhaus angekommen hieß es wieder ausladen. Danach suchten die Jugendlichen ihre Sachen zusammen und fuhren in alle Richtungen nach Hause.

Alles in Allem war auch dieses Zeltlager wieder eine gelungene Fahrt mit viel Spaß und Aktion, und immer noch erinnern sich die Jugendlichen mit viel Freude an die Fahrt und was dort alles so von statten gegangen ist. Auch das Wetter spielte ab Mitte der Woche gut mit sehr zur Freude der Jugendlichen auch wenn der ein oder andere Sonnenbrand nicht zu vermeiden war, doch dieser wurde locker weggesteckt.

 

Bilder: