2004 Kelbra

Vom 10.7 - 17.7.04 waren wir (die Jugendfeuerwehren aus Achim, Baden, Bierden, Uesen, Uphusen und Oyten) in Kelbra (Sachsen-Anhalt).
Trotz des schlechten Wetters  waren wir alle gut gelaunt! Immer wenn es nicht regnete, nutzten die meisten dies als Chance, den weiten Weg zu den Toiletten zu wagen (400 Meter) ohne dabei nass zu werden. So mancher traute sich auch in das eiskalte Wasser des Stausees.

Als wir am Samstag in Richtung Kelbra fuhren, waren wir alle sehr gespannt was uns dort erwarten würde. Als wir in Kelbra ankamen, fingen wir an die Zelte aufzubauen. In der Regel ist das so, dass die Jungs das bessere Zelt bekommen als die Mädels.

Als wir dann am Sonntag um 8.00 Uhr aus dem Schlaf gerissen worden, ging es zum Waschen und danach zum Frühstück, wo man sich gleich über die ESSENSMÜTTER aufregen konnte. Nach dem Frühstück haben wir den Campingplatz unter die Lupe genommen, auf dem wir nun eine Woche unser Survival- Training ansetzten, um den gefährlichen Naturgewalten einen Streich zu spielen.

Am Montag startete unser Massaker Volleyball Turnier, unter der Leitung von Jörn (Betreuer). Wobei die Achimer Mannschaft von Matthias (DJ Hamster) letztendlich einen hervorragenden 4.Platz erreichte, da Matthias sich für das Team leidenschaftlich aufopferte und das Feld mit blutigen Beinen verließ.

Am Dienstag fand ein Beachfußballmatch statt, welches auf einem Spielplatz in nächster Nähe des Stausees abgehalten wurde und so sogar einigen Fußballerprofis nasse Füße bescherte! Am Nachmittag schauten wir uns die Stadt Kelbra an, was nicht gerade der Bringer war. ;) Die Jugendsprecher versuchten mit qualmenden Köpfen ein Tagesprogramm für die Überlebenskämpfer zu erstellen. Jedoch musste das Tagesprogramm gar nicht mehr geplant werden, da die Naturgewalten und die super Laune aller Beteiligten jeden Tag unvergesslich und kurzweilig machten.

Mittwoch war der Tag von Jens, Marc und Christoph, die den Ruderwettbewerb mit einer Zeit von unter 3 Minuten deutlich gewannen. Als Paul (Jugendwart) dann auch noch erzählte, dass es heute Pizza (vom Pizzadienst) zum Mittag gäbe, freuten sich alle. Besonders freuten sich die Betreuer, denn es war nur ein Scherz gewesen, denn es gab noch nie Pizza im Zeltlager und das bleibt auch erst mal so. Gegen 22.00 Uhr ging es dann zur Nachtwanderung, unter der Leitung von Chris Schumacher. Wie das Schicksal es natürlich wollte verliefen wir uns. Mal ganz ehrlich Chris es gibt auch bessere als dich, denn man muss auch mal auf die Gruppe hören. Erst als Nina B. Christoph und Matthias sich einmischten kehrten wir um und fanden den richtigen Weg.

Am Donnerstag ging es erst einmal zu der berühmten Barbarossahöhle, und danach strikt geradeaus marschiert weiter zu dem allerweltsbekannten Kyffhäuser- Denkmal, welches sage & schreibe 81m hoch ist und 247 Treppenstufen besitzt, welche zu unserem Vergnügen erklommen werden mussten. Geführt, zu diesen wundervollen und kulturell wertvollen Gebäuden, hat uns unser Basketballspieler Paul.

Am Freitag kam die Feuerwehr aus Kelbra. Wir haben uns mit ihnen unterhalten und Abends gemeinsam gegrillt, so dass die Achimer & die Kelbraer entspannt in das Wochenende starten konnten.  Die Mädels aber haben den ganzen Freitagmorgen verschlafen. Als sie um 11.00 Uhr noch immer nicht wach waren, wurden sie mit einem Megafon geweckt. Dafür mussten sie alle einmal mehr abwaschen als die anderen. Die große (!) Schlammschlacht ganz ohne Schlamm, nur auf Rasen wurde von unseren beiden Ninas ausgetragen, trotzdem sahen sie beide danach wie Schweine aus. Nina entschied diesen Kampf allerdings überlegen für sich! Zum Mittag hin stieg dann ein einzigartiges Volleyballmatch zwischen dem Star- Ensemble aus Achim gegen die Auswahl –Mannschaft der Uphusener, welches die Uphusener mit 4:3 nach Sätzen knapp für sich entscheiden konnten.

Am Samstag war es dann leider schon wieder so weit.  Als wir mit dem Frühstück fertig waren, mussten wir anfangen, die Zelte wieder abzubauen. Als wir fertig waren ging es dann in die Busse und manche träumten schon vom eigenen Bett, aber auch schon von der nächsten spannenden Sommerfahrt mit unserer Jugendfeuerwehr. Denn solche Überlebenskämpfe bescheren einem nicht nur das Auf- und Abbauen der Zelte, sondern auch jede Menge Spaß mit der Gruppe, vor allem wenn nach Zusammenhalt gefragt war.

Was  noch geschah

Die Lagerzeitung

Jeden Morgen gab es die phänomenale Lagerzeitung. Wo man einiges über das Wetter auf Mallorca und Malta erfahren konnte, nur nicht über Kelbra (!). In der Zeitung wurden auch jede Menge Witze geschrieben, welche aber zum Teil gar nicht mehr witzig waren. ;)                

Das Mörderspiel

Am Montag begann das Mörderspiel, erfunden von..  Nina Blank.
Hierbei gab es 5 Mörder, die versuchen mussten die anderen Lagerbewohner umzubringen ohne von jemandem dabei erwischt zu werden. Sonst konnte der Mörder angeklagt werden und war (ganz plötzlich) selbst tot. So wurde das Überlebenstraining also immer gefährlicher, da nun die eigenen Kameraden auf einen im Gebüsch lauerten.

Phillip und die Nachtwanderung

Phillip, der zu den anderen Lagerbewohnern sagte, dass am Freitag noch eine Nachtwanderung stattfinden würde, musste dafür büßen. Er wurde um ca. 23.00 Uhr aus dem Bett geholt, um eine Nachtwanderung, die er selbst erfunden hatte, anzutreten. Als er aus dem Zelt kam haben alle gelacht, denn er musste ja keine Nachtwanderung machen. 

Tatjana und das Wurfspiel 

Dabei ging es darum die Wurfrakete in das Zelt gegenüber zu werfen. Dabei wurde Tatjana sehr oft und sehr hart getroffen.

Nina B. und ihr Gurkensalat

Wir wissen nicht wie, aber es ist passiert. Nina(17) unsere Kleine, hat sich unsterblich verliebt und zwar in den ganz leckeren Gurkensalat von unseren  Essensmüttern. Selbst die besten Freundinnen Nina M. und Tatjana durften ihn nicht essen.

Die Videos vom Tage 

Jeden Abend haben wir uns ein Video vom Tag angeschaut. Dabei war auch immer die eine oder andere Lachnummer dabei. Diese Videos wurden bei einem gemütlichen Zusammensitzen im Gemeinschaftszelt begutachtet. 

Fazit:

An dieser Stelle  blicken wir auf ein hervorragendes, erlebnisreiches, kurzweiliges Zeltlager zurück und freuen uns auf das nächste Jahr.
Ein großer Beifall (bitte klatschen) geht auch an unsere Betreuer, die mit ihrer Essenszubereitung einen großen Teil zu unserem Überlebenskampf beigetragen haben. 

In diesem Sinne wünscht unsere Jugendfeuerwehr allen Teilnehmern dieses Spektakels noch ein unvergessliches Jahr 2004 und verabschiedet sich hiermit.

Wir können nur noch allzu oft unterstreichen, das es sich lohnt, Mitglied einer Jugendfeuerwehr zu sein! Nicht nur allein aufgrund dieser unvergleichbaren Sommerfahrten ist eine Mitgliedschaft in dieser Gemeinschaft sinnvoll. Wenn Interesse besteht meldet euch bei eurer Jugendfeuerwehr in eurer Umgebung und informiert euch über die Aktivitäten dieser Gruppe.

Bilder: