2003 Burhave

Sommerfahrt nach Burhave (Nordsee)

Wir waren an der Nordsee und wie jedem bekannt ist, herrscht dort Ebbe und Flut. Sprich man hat viel Spaß im Watt.
Jedoch, wenn dort ein riesiges Schlammloch gefunden wird, indem man bis zu den Oberschenkeln versinkt, hat man noch mehr Spaß. Man konnte auf den Bauch dort rein rutschen, eine "Arschbombe" hinein machen, oder einfach nur mal tauchen gehen. Wollte man nur mal schauen, was doert herrscht, bekam man erst einmal eine Ladung Watt ab, denn während dieser "baderrei" im Watt herrschte immer eine berühmte Wattschlacht.
Bei der die Betreuer besonders leiden mussten, denn wenn sie sich entschlossen hatten, eine Wattwanderung zu machen, gehörte es einfach dazu. Einen Tag waren wir auch in der nahe liegenden Spielscheune. Dort liefen alle durcheinander und machten was sie wollten. Dies ging ohne größere Schäden gut.
Man konnte Trampolin springen. Dieses war riesig groß und wenn mann zu zweit war, konnte man ab und an maldie Plätze tauschen, wenn der "Aufesher" mal nicht hinschaute.
Außerdem gibt es dort eine "Kletterrutsche". Man musste bevor man überhaupt rutschen konnte, eine sogenannte Kletterwand hinauf steigen, die Obenhin immer schmaler und steiler wurde. Aber eine normale Rutsche gab es natürlich auch. Diese Rutsche war etwas größer und hatte Wellen. Man rutschte dort mit einem Teppich runter, viele veranstalteten darauf ein Wettrutschen.
Nebenan im Anbau konnte unter anderem auf einem Feld Fußball gespielt werden. Bei den vielen Fußballfans kein Wunder das dies auch geschah. Andere, die etwas"fauleren" Fans, vergnügten sich am Tischfußball.
Eine Skaterbahn gab es dort auch, wo Fabian Wiese und Nina Marsollek ihr Glück versuchten. Man sah deutlich wer von den beiden es gewohnt war auf solchen vertrakten Hindernissen zufahren. Die ganz Faulen konnten sich auch nur hinsetzen und alles fein beobachten ( hier werden keine Namen genannt).

Miten im Zeltlager bekamen wir Nachbarn. Die Klootschießer zelteten neben uns. Sie Waren ca. 120 Leute. Einige von uns wurden im Klootschießen unterwiesen. Es war jedoch sooo heiß, das einige aus unserem Zeltlager beschlossen gegen diese Klootschießer eine Wasserschlacht anzuzetteln. Natürlich gab es eine Menge Vorbereitungen, die glaube ich, vielen am meisten Spaß gemacht haben ( nicht allen muss man hier mal betonen ). Dabei ging kurz die Kübelspritze kaputt, die jedoch von Christoph, Fabian und Marc wieder erfolgreich repariert wurde.Diese konnte man dann auch wieder zur Wasserschlacht einsetzen. Als dann doch alles soweit war und alle wieder befreit waren*grins* versammelten sich die Achimer und Oytener vor dem Zeltlager der Klootschießer und warfen zur Aufforderung einige Wasserbomben zu ihnen... Da sie keine Reaktion zeigten, brachen wir das alles ab und beschlossen das Klootschießer Feiglinge sind. Danach herrschte auf unserem Zeltplatz mit den Vorbereiteten Dingen eine grosse Wasserschlacht.Natürlich gab es unseren Elternbesuchertag. Wofür alle verdonnert worden sind ihre Zelte aufzuräumen ( hat nur zum Teil geklappt ) . Bei der Ankunft der ersten Eltern, fing es doch tatsächlich an zu nieseln. Das war ein böses Ohmen. Aber es blieb nur beim nieseln, was auch bald wieder aufhörte. Als alle Elternteile eingetroffen waren haben wir gegrillt. Der Kuchen danach muss auch mal erwähnt werden, Pfirsichkuchen mit gaaaaaaaanz viel Sahne, also deswegen könnte man da mal wieder hin fahren.
Eltern weg, ab nach Tossens. Dort ist ein klasse Hallenbad mit Reifenrutsche und Wellenbad. Jedoch war es leider an diesem Tag richtig voll, und wenn dann noch 2 Jugendfeuerwehren kommen ( Hut ab). Die Reifenrutsche hatte keine Reifen mehr, doch man konnte auch ohne Rutschen. Notfalls gab es noch 2 Rutschen, wo man natürlicher Weise eien Stau verursachen kann und so auch viel Spaß entwickelte. Im Wellenbad, machte man sich zum Vergnügen kleinere unterzutauchen. Als dann die Wellen kamen, ersoffen sie fast. Spaß beiseite, alle sind natürlich heile und müde wieder aus dem Spaßbad rausgekommen.
Ein Higlight war auch, als dann Paul zu uns kam und meinte, wir sollen doch bitte unsere Sachen Umzugsbereit packen bevor wir schlafen gehen. Es ist Stumflut angesagt worden und zum Notfall müssen wir alle ein Stück weiter ziehen um nicht nass zu werden. Einige blieben deswegen extra wach. Was sich am nächsten Morgen betrachten ließ war, der Wohnwagen vor uns musste weg, da das Wasser bis dahin gekommen war. Aber gute 7 Meter vor unserem Zelt aufgehört hatte zu steigen. Wache war müde und wir haben gut geschlafen. Wie man schon im Bericht Kelbra lesen konnte, haben wir kein Glück mit dem Gang zur Toilette. Den diesesmal war es genauso lang. Ich weiß nicht ob wir eines Tages mal Glück haben werden und die Toiletten nicht gute 400 Meter Fußmarsch entfernt sind. Doch so lernte man ob es wirklich nötig war schon jetzt auf die Toilette zumüssen, nicht das man in 10 Minuten noch mal hin muss.
Jeden schönen Abend hatten wir einen Spieleabend, wo sich beide Jugendfeuerwehren in das Aufenthaltszelt setzen und zusammen Spiele spielten. Nicht Spiele wie Monopoly oder Spiel des Lebens, sondern Spiele die man gut mit 30 Mann spielen konnte. Ich denke das lustigste Spiel war wieder einmal das Kannensingen, wo der Spielleiter Daniel immer wieder von A bis Z zählt. Die eine Mannschaft sagt Stop. Der gefallene Buchstabe z.B."D" alle die nun ein Lied mit D kennen, rennen in die Mitte zur Kanne und fangen an zu singsn. Kann ´die gesamte Gruppe mitsingen, gibt es einen Punkt. Wenn nicht haben alle noch einmal eine Chance. Verboten wurden Gröhllieder, die man Beispielsweise im Stadion schreit ( kann man meist nicht mehr singen nennen).

 

Bilder: