Freiwillige Feuerwehr Achim

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Freiwillige Feuerwehr Achim FAQ (häufig gestellte Fragen)

Kategorie: Index -> Glossar -> Buchstabe "H"

Frage

Antwort

Hakenleiter

Eine tragbare → Leiter ; Steig- und Rettungsgerät nach DIN 14710-1 aus Holz oder Leichtmetall mit 4,4 m Länge, Gewicht maximal 12 kg. Der Haken ist aus Stahl und hat eine Länge von etwa 0,7 m. Die Hakenleiter hat zehn Steigsprossen, drei Hakensprossen und eine Decksprosse. Sie dient zum Einsteigen in Öffnungen an senkrechten Wänden (niemals als Anstellleiter zu verwenden). Man verwendet sie meist dort, wo andere Leitern nicht in Stellung gebracht werden können, z.B. zum Erreichen von Fenstern höherer Stockwerke in engen Hinterhöfen.

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Halbwertsdicke

Die Schichtdicke eines Stoffs, bei der eine einfallende radioaktive Strahlung durch → Absorption und Streuung auf die Hälfte geschwächt wird. Z.B. beträgt bei → Strahlung die Halbwertsdicke für Stahl 3,81 cm, Beton 15,24 cm und Erde 19 cm.

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Halbwertszeit

Zeit, in der eine Größe auf die Hälfte ihres Ausgangswerts gesunken ist, z.B. die Anzahl der stabilen radioaktiven Atome; Beispiele: Jod-31: acht Tage, Caesium-137: 30 Jahre, Uran-238: 4,5 × 109 Jahre.

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Handscheinwerfer

Beleuchtungsgerät zum Ausleuchten des Arbeitsplatzes im Einsatz; auch in explosionsgeschützter Ausführung (DIN 14642).

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Hauptfeuermelder, Hauptmelder

Frühere Bezeichnung für: → Übertragungsgerät für Gefahrmeldungen.

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Hautgifte (hautschädigende Stoffe)

Gifte, die die Haut (oberflächlich) schädigen und durch die Haut in den Körper eindringen; Beispiele: ammoniumhaltige Düngemittel, → Pestizide und Salzsäure.

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Hebel

Um eine feststehende Achse drehbar angeordneter Körper (Stange, Brett) zum Heben und Verschieben von Lasten.

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Hebelarm

Der senkrechte Abstand des Drehpunkts von der Wirkungslinie einer Kraft; → Hebelgesetz.

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Hebelgesetz

An einem Hebel herrscht Gleichgewicht, wenn das Drehmoment aller an ihm angreifenden Kräfte gleich Null ist; allgemein gilt: S Mlinks = S Mrechts (Summe der linksdrehenden Momente gleich der Summe der rechtsdrehenden.

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Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)

(auch: → Reanimation)

Notfallmäßige Sofortmaßnahme nach Eintritt eines plötzlichen Herzstillstands oder Atemstillstands mit Bewusstlosigkeit. Die HLW muss unbedingt sofort, d.h. innerhalb der sog. Wiederbelebungszeit (nur wenige Minuten), begonnen werden; Ziel: Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen. Die HLW ist Teil des ersten Glieds der Rettungskette (lebensrettende Sofortmaßnahmen).

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Hilfsfrist

Die Zeit zwischen dem Entdecken eines Schadensereignisses und dem Wirksamwerden der befohlenen Maßnahmen. Die Hilfsfrist setzt sich zusammen aus der → Meldezeit,Alarmierungszeit,Ausrückezeit, Anmarschzeit, Erkundungszeit und → Entwicklungszeit:

  • in der Notfallrettung : Mittlere Zeitspanne aller Notfalleinsätze zwischen dem Eingang des Notrufs in der Rettungsleitstelle und dem Eintreffen des Rettungsdienstes beim → Notfallpatienten (DIN 13050)

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Hinweisschild

(auf Unterflurhydranten; → Hydranten )

Auf die Nähe eines Unterflurhydranten weist ein rechteckiges weißes (Hinweis-)Schild mit einem roten Rand nach DIN 4066. Auf dem Hinweisschild sind angegeben:

  • Leistung des Hydranten (angegebene Zahl mal 10) in Liter je Minute, z.B. 1.000 l/min
  • weitere Zahlen im Bereich eines schwarzen "T" für die horizontale und vertikale Entfernung des Hydranten vom Standplatz des Schildes

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Hochdrucklüfter

Tragbarer, durch einen Elektromotor angetriebener Lüfter zum raschen Beseitigen von Brandrauch, Gas und Hitze aus Wohnungen, Keller- und Lagerräumen. Dazu wird ein Frischluftstrom in das Gebäude gedrückt.

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Hochhaus

Gebäude, bei dem der Fußboden des obersten Aufenthaltsraums höher als 22 m über der Geländeoberfläche liegt. Die 22 m ergeben sich aus der maximalen Steighöhe einer 30-m-Drehleiter (→ Drehleiter ).

Bei Hochhäusern gilt ein verschärftes Baurecht; z.B. müssen Hochhäuser über einen zweiten Rettungsweg oder ein Sicherheitstreppenhaus verfügen.

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Hochspannungsanlagen

Elektrische Anlage mit Wechselspannung über 1.000 V bzw. Gleichspannung über 1.500 V; Beispiele: Kraftwerke, Umspannanlage, Freileitungen, Kabelanlagen, Anlagen und Fahrzeuge von elektrischen Bahnen. Hochspannungsanlagen sind durch Warnschilder gekennzeichnet. Sie dürfen nur durch speziell dafür ausgebildete Personen ab- oder zugeschaltet werden.

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Höhenrettungsdienst

Dient zur Rettung von Personen aus großen Höhen oder Tiefen mithilfe von speziell ausgebildeten Einsatzkräften von Feuerwehren. Einsatzbeispiele: Krane und Hochhäuser über 22 m Höhe. Mittel und Einsatzgrundsätze stammen aus dem Bereich der Bergrettung.

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Hommel

Ein → Informationssystem (fünfbändiges Nachschlagewerk bzw. Datenbank) über Gefahrstoffe und erforderliche Abwehrmaßnahmen; Verlag Springer, Heidelberg.

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Hubarbeitsbühne

Ausschiebbare Konstruktion nach DIN EN 1846-1 mit Rettungskorb; die Hubarbeitsbühne besteht aus einem oder mehreren starren oder teleskopierbaren, gelenkartigen oder scherenartigen Mechanismen oder einer Kombination dieser Möglichkeiten in Form von Auslegern und/oder Leitern. Die Hubeinrichtung darf schwenkbar auf dem Untergestell montiert sein.

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Hubrettungsfahrzeuge

Ein → Feuerwehrfahrzeug mit Truppbesatzung, das vorrangig zum → Retten von Menschen aus größeren Höhen, z.B. ab dem vierten OG dient (DIN 14710), aber auch zum Vortragen eines Löschangriffs oder für → Technische Hilfeleistungen .

Zu den Hubrettungsfahrzeugen zählen Drehleiter, Gelenkmaste, Teleskopmaste und ähnliche Fahrzeuge der Feuerwehr; Typen (die Zahlenangaben bedeuten die Nennrettungshöhe und die Nennausladung in m):

  • DL:Drehleiter ohne Korb; DL 12-9, DL 18-12, DL 23-12
  • DLK: Drehleiter mit Korb: DLK 12-9, DLK 18-12, DLK 23-12
  • GM: Gelenkmast mit Korb
  • TM: Teleskopmast mit Korb

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HuPF

Abkürzung für "Herstellungs- und Prüfungsbescheinigung für → Feuerwehrschutzkleidung ".

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Hydrant

Absperrbare Wasserentnahmestelle zur Brandbekämpfung aus dem öffentlichen Versorgungsnetz; zum raschen Auffinden von Hydranten dienen Hinweisschilder;

  • Überflurhydrant: absperrbarer oberirdischer Hydrant nach DIN 3222; an ihm können zur Wasserentnahme ein A-Schlauch und zwei B-Schläuche angeschlossen werden; weitere Unterteilung: Überflurhydrant mit → Fallmantel und ohne Fallmantel
  • Unterflurhydrant: mit einem Deckel verschlossener Anschluss unter dem Straßenniveau nach DIN 3221; er schließt mit einer Straßenkappe die Straßenoberfläche bündig ab. Die Wasserentnahme erfolgt mit einem → Standrohr
  • Wandhydrant: absperrbare → Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtung mit Strahlrohr (→ Mehrzweckstrahlrohr ) über einen Anschluss WA oder WB, gespeist durch eine → Steigleitung (nass oder nass/trocken, DIN 14011-5)

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