
Ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf einem Fachgebiet hat und mit den zutreffenden Gesetzen, Normen, Unfallverhütungsvorschriften, Richtlinien und den anerkannten Regeln der Technik vertraut ist; Beispiele: Sachkundiger auf dem Gebiet des Atemschutzes (Atemschutzgerätewart) oder Sachkundiger für tragbare Feuerlöscher (siehe unten). Der Begriff "Sachkundiger" darf nicht verwechselt werden mit "Sachverständiger";
für tragbare Feuerlöscher: ist (nach DIN 14406-4) eine Person, die
Ist, wer aufgrund seiner Sachkenntnis von einem Gericht bei schwierigen Fragen zur Abgabe eines Gutachtens berufen wird. Beispiel: Sachverständiger nach Druckbehälterverordnung. Der Begriff "Sachverständiger" darf nicht verwechselt werden mit "Sachkundiger".
nach obenWasserführende → Armatur mit zwei B-Festkupplungen an den Zugängen und einem drehbaren Knaggenteil (→ Knagge ) an der A-Druck-Saugkupplung. Eine Rückschlagklappe im Gehäuse schließt den jeweils drucklosen Zugang.
nach obenEine Person, die an einer Ausbildung für den Sanitätsdienst teilgenommen hat und als freiwilliger Helfer z.B. bei einer der Hilfsorganisatoren tätig ist (DIN 13050).
nach obenEine wasserführende → Armatur als Schutzvorrichtung, um den Eintritt von Verunreinigungen in den Förderstrom der Kreiselpumpe zu verhindern. Rückschlagklappen schließen den jeweiligen drucklosen Zugang und verhindern beim Abbrechen des Saugvorgangs ein Abreißen der Flüssigkeitssäule (DIN 14362-1); Werkstoff: Aluminium-Legierung. Man unterscheidet nach dem Förderstrom und der Mindesteintauchtiefe A-, B- und C-Saugkörbe.
Zum Sichern des Saugkorbs gegen Absinken in den Bodenschlamm an der Wasserentnahmestelle wird an ihm eine Schwimmboje befestigt. An der Rückschlagklappe wird zur Sicherung des Saugkorbs die Ventilleine befestigt.
nach obenLeitung, bestehend aus → Saugschläuchen oder Saugrohren zum Ansaugen von Löschmitteln (DIN 14011-1).
nach obenFormstabiler Schlauch zur Wasserentnahme durch Feuerwehrpumpen aus stehenden oder fließenden Gewässern (DIN 14810); Farbe: schwarz; Arten:
Chemische Verbindung, die beim Lösen in H+-Ionen abspaltet; Beispiele: Salzsäure HCl, Schwefelsäure H2SO4, Phosphorsäure H 3PO 4; Gegensatz: → Lauge (Base). Ein Maß für die Stärke einer Säure ist der → pH-Wert. Er liegt bei Säuren zwischen 0 (sehr starke Säure, z.B. Salzsäure) und 6,9 (leicht saure Lösung, z.B. Speichel).
nach obenStoffe bzw. Stoffverbindungen, die schädlich auf Menschen, Tiere und Umwelt wirken können; dazu gehören z.B. Chemikalien, radioaktive Stoffe und → Biologische Arbeitsstoffe.
nach obenChemisches System, bei dem ein großes Gasvolumen in einem kleinen Flüssigkeitsvolumen fein verteilt ist. Die einzelnen Gasblasen sind durch Flüssigkeitsfilme voneinander getrennt. Die Schaumbildung wird durch Tenside (Schäumer) ermöglicht; → Löschschaum.
nach obenEine ortsfeste Feuerlöschanlage, die als Löschmittel → Leichtschaum (Leichtschaum-Löschanlage), → Mittelschaum (Mittelschaum-Löschanlage) oder → Schwerschaum (Schwerschaum-Löschanlage verwendet wird (DIN 14493). Sie besteht aus dem Auslösesystem, Pumpen, Vorratsbehälter für → Schaummittel, Zumischeinrichtungen, Schaumerzeuger, sowie aus dem Rohrleitungs- und Verteilersystem (DIN 14493-4).
nach obenTragbarer → Feuerlöscher mit Schaum als Löschmittel. Man unterscheidet → Aufladelöscher und → Dauerdrucklöscher; Vorteil gegenüber Wasserlöscher: besseres Eindringen des Löschmittels in dicht gepresste Stoffe, weil durch das → Schaummittel die Oberflächenspannung des Wassers herabgesetzt wird; Einsatzgebiete: Entstehungsbrände mit brennbaren Flüssigkeiten.
nach obenSpezielles Einsatzmittel der Feuerwehr für die → Brandklassen A und B; ein flüssiger Zusatz zum Löschwasser zur Erzeugung von Löschschaum;
a) Proteinschäume PS (bestehen aus wasserlöslichen Eiweiß-Abbauprodukten)
b) Fluorproteinschäume (bestehen aus wasserlöslichen Eiweiß-Abbauprodukten mit zusätzlichen Wirkstoffen)
c) wasserfilmbildende Proteinschaummittel FFFP
d) → Mehrbereichs-Schaummittel AFFF
e) wasserfilmbildende Schaummittel
f) alkoholbeständige Schaummittel
Kurz: Zumischer, wasserführende → Armatur zum Zumischen von → Schaummitteln zum Wasser; Zweck: Erzeugung von Schaum für die Brandbekämpfung (DIN 14384); Beispiel: Bei einem Arbeitsdruck von 5 bar besteht der Gesamtmengenstrom (Gemischdurchfluss) von 400 l/min bei einer Schaummittelzumischung von 5 % aus dem Teilmengenstrom von 20 l/min und dem Wassermengenstrom von 380 l/min; Wirkungsweise: → Wasserstrahlpumpe; im Saugraum entsteht durch Injektorwirkung ein Unterdruck.
nach obenEin → Strahlrohr, in dem ein Wasser-Schaummittel-Gemisch unter Ansaugen von Luft verschäumt wird (DIN 14011-7):
| Werfer-Unterteile Typ | Arbeitsdruck in bar | Gemischdurchfluss in l/min |
| SW 10 | 1.000 | |
| SW 16 | 1.600 | |
| SW 20 | 2.000 | |
| SW 24 | 8 | 2.400 |
| SW 30 | 3.000 | |
| SW 40 | 4.000 |
Der Abstand (in m) vom Mundstück des → Schaumstrahlrohrs bis zum entferntesten Rand einer geschlossenen Schaumfläche (DIN 14366-1); Beispiel: Die Schaumwurfweite des Schaumstrahlrohrs SW 10 (1.000 l Gemischdurchfluss je min) beträgt bei Verwendung von Proteinschaummittel, einem wasserfilmbildenden oder Mehrbereichs-Schaummittel 35 m und reicht beim SW 40 mit 4.000 Liter/min bis zu 65 m Wurfweite (DIN 14366-2).
nach obenEine tragbare (Feuerwehr-) → Leiter (→ Anstellleiter ) aus Holz oder Leichtmetall (Gewicht etwa 100 kg) nach DIN 14715-1 bzw. DIN 14715-2; sie reicht bis etwa zum dritten Obergeschoss und besteht aus drei Leiterteilen; zusammengeschoben hat sie eine Länge von 5,6 m, ausgezogen eine Gesamtlänge von 14,0 m. Der Auszug der Mittelleiter erfolgt durch einen doppelten Seilzug, der der Oberleiter durch ein Stahlseil.
nach obenFlexible Röhre aus Gummi oder ähnlichen Stoffen zum Transport von Flüssigkeiten oder Gasen; Arten: → Feuerwehrschlauch, → Druckschlauch, → Saugschlauch.
nach obenVorrichtung aus Holz nach DIN 14820 oder aus Aluminium, um Schlauchleitungen auf Verkehrswegen zu überbrücken und um eine Beschädigung der Schläuche zu verhindern.
nach obenHaltevorrichtung zum Festlegen von Schlauchleitungen, die über Leitern, Treppenhäuser oder freihängend geführt sind sowie zum Festlegen sonstiger Geräte. Aufbau: Schlauchhalterseil aus mit einem Holzknebel am einen Ende und einer Schlaufe am anderen Ende. Man unterscheidet Seilschlauchhalter und Gurtschlauchhalter.
nach obenHaspel (Vorrichtung, auf die ein Seil oder ähnlicher Gegenstand gewickelt wird) nach DIN 14825 zum Transport und Verlegen von Schlauchleitungen aus Druckschläuchen, meist C-Druckschläuchen oder C-Hochdruckschläuchen. Sie besteht aus der Haspelachse mit zwei Traggriffen, Schlauchwelle und zwei Haspelscheiben; Maße: Länge etwa 960 mm, Durchmesser 450 mm. Es gibt auch fahrbare Schlauchhaspeln für B-Druckschläuche.
nach obenVorrichtung nach DIN 14821-1 aus einem etwa 70 mm dicken Rohr zum Hinwegführen von Schlauchleitungen der Größe B und kleiner oberhalb der Durchfahrtshöhe, z.B. 4,2 m, über Verkehrswege. Eine Schlauchüberführung kann mithilfe von brückenartig zusammengesetzten Steckleiterteilen auch provisorisch errichtet werden.
nach obenEin → Feuerwehrfahrzeug nach DIN 14502-1 zum schnellen Verlegen von Druckschläuchen und Armaturen; Besatzung: Trupp oder Staffel; Typen: SW 1000 (1.000 m Druckschläuche), SW 2000 (2.000 m Druckschläuche);
- SW 2000-Tr: Schlauchwagen mit 2.000 m B-Druckschlauch und Tragkraftspritze).
nach obenAuch Hydrantenschlüssel; Schlüssel zum Aufdrehen von Oberflurhydranten zur Wasserentnahme aus Wasserleitungen.
nach obenDepot (Aufbewahrungsort) für den/die Schlüssel für die Zugangstür(en) einer baulichen Anlage. Das Schlüsseldepot ist in eine bestehende Brandmelde- bzw. Einbruchmeldeanlage einbezogen. Funktion: Ist die Brandmeldeanlage ausgelöst, wird die Außentür automatisch entriegelt. Im Innern des Schlüsseldepots befindet sich eine zweite Tür (sog. Innentür), hinter der sich der Objektschlüssel befindet, welcher der Feuerwehr Zugang zur Anlage verschafft.
nach obenDas Überführen eines festen Stoffs in den flüssigen Aggregatzustand durch Wärmezufuhr; Schmelzen ist die Umkehrung des Erstarrens.
nach obenEine Gruppe von ausgebildeten Helfern; Aufgaben: Versorgung von Verletzten, Erkrankten sowie anderen Betroffenen bei einem Großschadensfall (DIN 13050).
nach obenAuf einer → Schlauchhaspel aufgerollter formstabiler Hochdruckschlauch mit → Strahlrohr zum raschen Ausbringen von Löschwasser oder Pulver. Schnellangriffseinrichtungen lassen sich auf Löschfahrzeugen stationieren.
nach obenSenkrechter Schacht, in dem die Verbrennungsgase einer Feuerung ins Freie entweichen und den zur Verbrennung erforderlichen Zug erzeugen; man unterscheidet beim Schornstein:
(Nach FwDV 1/2: Grundtätigkeiten, Technische Hilfeleistung und Rettung), umfasst die → Mindestausrüstung (Feuerwehrschutzanzug, Feuerwehrschutzhelm mit Nackenschutz, Feuerwehrschutzschuhwerk und Feuerwehrschutzhandschuhe) und ergänzende Ausrüstung (Feuerwehrsicherheitsgurt, Feuerwehrleine, Feuerwehrleinenbeutel, Signalpfeife, Atemschutzgerät, Gehörschutz und Warnkleidung). Darüber hinaus gibt es noch den Gesichtsschutz (Klappvisier), → Chemikalienschutzkleidung, → Wärmeschutzkleidung sowie Beinlinge oder Schnittschutzhose.
nach obenPersönliche Schutzkleidung, die den Rumpf, die Arme und Beine vor schädigenden Einwirkungen bei der Arbeit schützen soll; Beispiele: Gasschutzanzüge, Ölschutzkleidung, Spritzschutzkleidung, Schutz-Overalls, Einwegschutzkleidung, Schutzschürzen und Schutzhandschuhe.
nach obenBrand, bei dem der brennende Stoff nur unvollständig verbrennt; Ursache: Sauerstoffmangel. Einen Schwelbrand löscht man durch Abkühlen oder Ersticken.
nach obenBei der Schwelung (Vergasungsprozess, z.B. von Steinkohle oder Braunkohle bei langsamer Erhitzung auf 500 bis 600 °C unter Luftabschluss) entstehendes Gas; hier: Brandgas, das bei einem Brand mit nicht ausreichender Sauerstoffzufuhr entsteht. Hinweis: Schwelgaskonzentrationen können bei plötzlicher Sauerstoffzufuhr schlagartig durchzünden.
nach obenSchaum mit einer → Verschäumungszahl VZ bis 20; Einsatz: Brände von Flüssigkeiten, z.B. Benzin.
nach obenEinsatz zur Beförderung des → Notfallpatienten unter sachgerechter Betreuung einschließlich der Erhaltung und Überwachung der lebenswichtigen Körperfunktionen, z.B. von einem Krankenhaus zur Weiterversorgung in Spezialeinrichtungen oder zurück (DIN 13050). Der Sekundäreinsatz beginnt mit der Alarmierung und endet mit der Rückkehr des Rettungsfahrzeugs zum Standort; → Primäreinsatz .
nach obenist das → Entzünden eines → brennbaren Stoffs ohne Energiezufuhr von außen; Beispiel: Wärmestau in einem Futtermittelsilo oder in einem Heuhaufen; Gegensatz: → Fremdentzündung.
nach obenNiedrigste Temperatur, bei der in einem Stoff ohne äußere Wärmezufuhr → exotherme Prozesse beginnen, die zur Selbstentzündung führen; Beispiele: bei Eichenholz 120 °C, Steinkohle 100 °C, Braunkohle 75 °C, Polyesterharz (kompakt, als Würfel mit 100 mm Kantenlänge) 180 °C.
nach obenNiedrigste Umgebungstemperatur, bei der eine messbare (d.h. zum Temperaturanstieg führende) Stofferwärmung gerade noch möglich ist; Beispiele: Baumwollgewebe (Ballen) 120 °C, Eichenholzspäne etwa 100 °C.
nach oben| Sicherheitsabstand | gefährlicher Stoff |
| 5 m | brennbare Flüssigkeiten, Säuren und Laugen ohne Dampfentwicklung |
| 15 m | giftige und ätzende Gase, Dämpfe, Nebel und Stäube |
| 25 m | radioaktive Stoffe |
| 30 m | explosionsfähige Gas-, Dampf-, Staub- oder Nebel-Luft-Gemische |
| 50 m | bei unbekannten Gefahrstoffen, zu Beginn des Einsatzes |
| 100 bis 1.000 m | Sprengstoff, Flüssiggasbehälter und Brandeinwirkung |
Besonders wichtig sind die Sicherheitsabstände 25 m, 50 m und bis mehrere hundert Meter.
nach oben1. → Freischalten
2. Gegen Wiedereinschalten sichern, z.B. durch Herausnehmen der Sicherungen
3. Spannungsfreiheit feststellen, durch einen Spannungsmesser
4. Erden und Kurzschließen, z.B. durch Erdungsleitungen
5. benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken, z.B. durch Gummitücher
Die Anwendung der fünf Sicherheitsregeln bleibt dem entsprechend ausgebildeten Personal vorbehalten.
nach obenPrüfen von Geräten, z.B. hydraulischen Rettungsgeräten und Atemschutzgeräten, vor und nach dem Einsatz; Grundlage: GUV 67.13 (Gemeindeunfallversicherung; Grundsätze für die Prüfung der Ausrüstung und Geräte für die Feuerwehr), Prüfkalender, z.B. nach Richtlinie vfdb 0804 "einheitlicher Prüfkalender Atemschutz" sowie Herstellerhinweise.
nach obenPrüfung von Geräten und Zubehörteilen durch einen Sachkundigen, z.B. einen → Gerätewart, → Atemschutzgerätewart oder ausgebildete Einsatzkraft, z.B. Atemschutzgeräteträger nach Augenschein innerhalb einer bestimmten Frist, entsprechend Prüfkalender und/oder Herstellervorgaben.
nach obenDie ärztliche Beurteilung und Entscheidung über die Priorität der Versorgung von Patienten hinsichtlich Art und Umfang der Behandlung sowie Zeitpunkt, Art und Ziel des Transports (DIN 13050). Man unterscheidet bei der Sichtung vier Kategorien der Dringlichkeit; Beispiel: Kategorie I: Sofortige Behandlung (oberste Dringlichkeit) bei Störung der Atmung und des Kreislaufs; Maßnahmen: Lebensrettende Sofortmaßnahmen mit anschließendem Transport mit NAW oder RTH.
nach obenEinheit (im Strahlenschutz) der → Äquivalentdosis; Einheitenzeichen Sv; 1 Sv = 1 J/kg (Joule je Kilogramm); 1 Sv = 1 Gy (Gray); frühere Einheit: rem; 1 rem = 0,01 Sv.
nach obenDie in den → Feuerwehrdienstvorschriften vorgegebenen Sitzordnungen einer Gruppe auf → Löschfahrzeugen und damit die Besatzung eines → Feuerwehrfahrzeugs regelt die FwDV 4.
nach obenEin → Informationssystem (Schnellinformation) über Gefahrstoffe und erforderliche Abwehrmaßnahmen.
nach obenFeuerwehrfahrzeug nach DIN EN 1846-1 mit für die Brandbekämpfung spezieller Ausrüstung mit oder ohne speziellem Löschmittel; Beispiele: CO2-Löschfahrzeug, Flughafenlöschfahrzeug.
nach obenFeuerwehrfahrzeug nach DIN 14502-1 zum Transport verschiedener → Löschmittel zum Einsatzort, z.B. von Wasser, Schaummittel, Löschpulver, Kohlendioxid. Besatzung: Trupp oder Staffel.
nach obenkönnen Einsatzfahrzeuge bei einer Einsatzfahrt nutzen, wenn höchste Eile geboten ist, um Menschen zu retten, Gefahr für öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwenden oder um bedeutende Sachwerte zu erhalten. Die Sonderrechte werden durch § 35 StVO geregelt; Beispiele: Sichern (nicht Erzwingen) der Vorfahrt und das Nutzen von Blaulicht und/oder Martinshorn.
nach obenVom Einsatzhorn (Martins-Horn) erzeugte Tonfolgen und blaues Blinklicht.
Sondersignale dienen beispielsweise den Kräften der Feuerwehr, um die Nutzung der → Sonderrechte anzuzeigen und um freie Fahrt zu erhalten.
nach obenÜbersicht: → Vorausrüstwagen, → Vorausgerätewagen, → Feuerwehrkrane, → Lichtmastfahrzeuge, → Wechselladerfahrzeuge, Mannschaftstransportfahrzeuge, Speziallastkraftwagen und → Feuerwehrboote.
nach obenEin für Sonder- oder Spezialaufgaben konstruiertes Feuerwehrfahrzeug nach DIN EN 1846-1 beispielsweise für Einsätze
Üblicher Funkverkehr bei der Feuerwehr; wird nach → BOS- Richtlinie gemäß Dienstvorschrift DV 800 geführt, meist im 2-m-Band (Handsprechfunk) und 4-m-Band (stationärer Funk, z.B. Löschfahrzeug).
nach obenEinsatzkraft mit der Befähigung zum Bedienen von Funkgeräten, z.B. Handfunkgeräten.
nach obenEine durch thermische Auslöselemente verschlossene → Düse (DIN 14489). Man unterscheidet Sprinkler beispielsweise nach der Ansprechtemperatur (Glasfasssprinkler, Schmelzlotsprinkler), der Art des Sprühbilds der Wasserverteilung (z.B. Flachschirmsprinkler), der Einbaulage (z.B. hängend, stehend) und nach der Wasserleistung.
nach obenEine ständig betriebsbereite → Löschanlage, bei der aus einem ortsfest verlegten Rohrleitungssystem Löschwasser über → Sprinkler abgegeben wird (DIN 14489). Die Anlage wird automatisch ausgelöst. Sie erkennt, meldet und bekämpft Brände; Arten von Sprinkleranlagen: → Nassanlage, → Trockenanlage, → Trockenschnellanlage, → Tandemanlage und → vorgesteuerte Anlage.
nach obenEine → Kreiselpumpe, die zum Fördern des Löschwassers in → Sprinkleranlagen eingesetzt wird (DIN 14489); Größtförderstrom Qmax 600 m3/h.
nach obenIn feine Wassertröpfchen zerlegter Strahl von Löschwasser mit einer Wurfweite von etwa 10 m. Die Tröpfchengröße beträgt je nach verwendetem Strahlrohr (→ Mehrzweckstrahlrohr ) 300 bis 700 mm. Durch die Verteilung des Wasserstrahls kommt es zu einer Oberflächenvergrößerung des Löschmittels; Vorteil: Das Wärmebindungsvermögen von Wasser wird besser ausgenutzt.
nach obenOrtsfeste Feuerlöschanlage nach DIN 14494, bestehend aus festverlegten Rohrleitungen mit offenen Löschdüsen (→ Düse ), Ventilstationen, Auslöseeinrichtungen und Wasserversorgung; im Brandfall wird die gesamte Anlage oder Anlagegruppe selbsttätig und/oder von Hand ausgelöst. SP-Anlagen sind keine → Sprinkleranlagen.
nach obenEin pneumatisches → Sprungrettungsgerät nach DIN 14151-3 zum möglichst schonenden Auffangen von frei fallenden Personen (Menschenrettung) bis zu einer Höhe von etwa 16 m. Das Sprungpolster bedarf - im Gegensatz zum Sprungrettungsgerät - einer Bedienmannschaft, jedoch keiner Haltemannschaft; Rüstzeit: maximal 30 Sekunden; Fülldruck 0,3 bar (aus einer Druckluftflasche meist mit 300 bar); Werkstoff Polyamid-Gewebe, Aufsprungfläche mindestens 3 m x 3 m.
nach obenEin Gerät nach DIN 14151-1 zum möglichst schonenden Auffangen frei fallender Personen (Menschenrettung); Arten:
Ein → Sprungrettungsgerät nach DIN 14151-2 zum Auffangen frei fallender Personen, das von einer Mannschaft (Haltemannschaft) gehalten werden muss; Auffangfläche: 3,5 x 3,5 m; Werkstoff: Polyester-Spinnfasern (PES) oder Segeltuch, mit Halteseilen; Rüstzeit: höchstens 30 Sekunden.
nach obenAbstand der Räder einer Achse, gemessen auf der Standebene von Reifenmitte zu Reifenmitte; bei Zwillingsbereifung von Mitte Zwillingsrad zu Mitte Zwillingsrad.
nach oben(engl. Supplementary Restraint System ) = Sicherheits-Rückhaltesystem; Kennzeichnung bei → Airbags.
nach obenEine Einheit zur selbstständigen Durchführung bestimmter Einsatzaufgaben, z.B. → Rettung. Die Mannschaft einer Staffel besteht aus einem → Staffelführer und fünf weiteren Einsatzkräften (zwei Truppführer, zwei Truppmänner, Maschinist) sowie Gerät (DIN 14011-9).
nach obenEr ist verantwortlich für den Einsatz einer → Staffel (DIN 14011-9). Der Staffelführer soll mindestens (ausgebildeter) → Gruppenführer sein.
nach obenÜbertragungsweg, beispielweise für eine Gefahrenmeldeanlage, durch einen ständig bestehenden Leitungsweg.
nach obenEine wasserführende, mit zwei Absperrventilen ausgerüstete → Armatur zur Entnahme von Wasser aus dem Rohrnetz (DIN 14375-1). Es wird durch Rechtsdrehen an einen Unterflurhydrant (→ Hydrant ) angeschlossen und hat am Zugang eine Klauenmutter und an den beiden Abgängen B-Festkupplungen.
nach obenEine tragbare → Leiter nach DIN 14711-2, oft aus Leichtmetall. Sie wird aus maximal vier Teilen zusammengesteckt und lässt sich sowohl als Anstellleiter als auch als Bockleiter verwenden. Sie dient der Feuerwehr als Angriffs- und Rettungsgerät. Man kann mit ihr Steighöhen bis zum zweiten Obergeschoss (8 m über Geländeoberfläche) erreichen. Aus Sicherheitsgründen (UVV) muss die Steckleiter mindestens drei Sprossen Überstand haben. Sie kann ferner als Krankentrage oder als Notsteg eingesetzt werden.
nach obenEine fest verlegte Förderleitung für Löschwasser (Löschwasserleitung) mit absperrbaren Feuerlösch-Schlauchanschlussleitungen (DIN 14011-5); Arten:
Eine → Verkehrsform, bei der mehrere Sprechfunkstellen mit einer gemeinsamen Gegenstelle mit Leitfunktion (sog. Sternkopf) innerhalb eines Sprechfunkverkehrskreises Nachrichten austauschen. Sprechfunkverkehr der Unterfunkstellen untereinander ist nicht gestattet.
Sternverkehr kann in den → Verkehrsarten Wechselverkehr, Gegenverkehr und Relaisverkehr durchgeführt werden.
nach obenEin bis zu viele Meter reichender, kurzzeitig auftretender Flammenstrahl; mögliche Ursachen: Überschuss brennbarer Gase in einem Raum, Ausströmen und Entzünden von Gasen oder Dämpfen unter hohem Druck; Beispiel: → Flashover.
nach obenEreignisablauf, bei dessen Eintreten der Betrieb der Anlage oder die Tätigkeit aus sicherheitstechnischen Gründen nicht fortgeführt werden kann und für den die Anlage auszulegen ist oder für den bei der Tätigkeit vorsorgliche Schutzvorkehrungen vorzusehen sind; Beispiel: Vermischung reaktionsfreudiger Flüssigkeiten in Chemieanlagen.
nach obenAuch UN-Nummer genannt: Nummerierung zur Kennzeichnung von Stoffen gemäß einer Liste der Vereinten Nationen (UN); Beispiel: Stoffnummer 1203 (Benzin, Vergaserkraftstoff).
nach obenIm Strahlenschutz: Grad der Gefährdung für einen Organismus durch (radioaktive) Strahlung; sie ist abhängig von der Häufigkeit und der Intensität der Einwirkung dieser Strahlen. Man unterscheidet → Ganzkörperexposition sowie äußere und innere Strahlenexposition.
Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutz vor Strahlenschäden; gesetzliche Grundlage ist das Atomgesetz und die Strahlenschutzverordnung. In der Feuerwehr gelten darüber hinaus die → FwDV 9/1 und 9/2 Strahlenschutz.
nach obenist, wer im Auftrag des → Strahlenschutzverantwortlichen Tätigkeiten, Handhabungen und Lagerungen → radioaktiver Stoffe ausführt bzw. überwacht. Er organisiert den Umgang mit radioaktiven Stoffen auf der rechtlichen Basis der Strahlenschutzvorschriften. Dafür besitzt er Fachkenntnis.
nach obenBereiche um eine Arbeitsstätte mit radioaktiven Stoffen, die z.B. im Einsatzplan der Feuerwehr dargestellt werden.
Bereich | zulässige Dosisleistung in Millisievert je Stunde (mSv/h) |
Kontrollbereich | >6 mSv/h |
Absperrgrenze der Feuerwehr | >25 mSv/h |
Sperrbereich | >3 mSv/h |
Die Kontroll- und Absperrbereiche sind in der betreffenden Arbeitsstätte zu kennzeichnen. Die Absperrgrenze wird zu Beginn des Einsatzes ermittelt.
nach obenist, wer für Tätigkeiten Verantwortung trägt, z.B. der Unternehmer, die nach Atomgesetz, Strahlenschutzverordnung oder Röntgenverordnung einer Genehmigung oder Anzeige bedürfen oder wer radioaktive Mineralien aufsuchen, gewinnen oder aufbereiten lässt.
nach obenEin Ereignis, bei dem durch unkontrolliertes Freiwerden radioaktiver Stoffe und/oder → ionisiernder Strahlung Gefahren für Menschen, Tiere oder Umwelt entstehen können.
nach obenEnergieausbreitung durch Materie oder durch den freien Raum; dazu zählt auch die Strahlung aus radioaktiven Teilchen, ebenso UV-Strahlung und Röntgenstrahlung; Arten (Tabelle):
Strahlungsart | Reichweite in Materialien (Beispiele) | Reichweite in Körper-gewebe |
Alpha-Strahlung (Teilchenstrahlung) | gering: bereits Papier wird nicht durchdrungen | gering: dringt kaum in die Haut ein |
Beta-Strahlung (Teilchenstrahlung) | wird vom Material, z.B. Blei, absorbiert | wird im Gewebe absorbiert |
Gamma-Strahlung (elektromagnetische Wellen) | wird im Material, z.B. Blei, abgeschwächt | durchdringt das Gewebe, wird z.T. absorbiert |
Belastung, die der Körper durch zu lange andauernde oder ihm unangemessene Reize oder andere schädigende Einflüsse erfährt.
Stress ruft Veränderungen im Hormonhaushalt des Menschen hervor und kann beispielsweise den Blutzuckerspiegel des Betroffenen senken;
Eine wasserführende → Armatur zum Ableiten der Rückkraft des Wasserstrahls von → Strahlrohren über die Schlauchleitung zum Erdboden (DIN 14368). Er wird in die Schlauchleitung eingekuppelt. Am Eingang befindet sich eine B-Festkupplung; den Abgang bildet ein drehbares Knaggenteil (→ Knagge ). Mithilfe des Stützkrümmers kann das Strahlrohr mit zwei Mann bedient werden; Werkstoff: Aluminium-Gusslegierung.
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